Braukunst

Unser Helles ist besonders beliebt in der Region. Aber natürlich verstehen wir uns auch darauf, aus vier guten Zutaten viele andere Bierspezialitäten zu brauen.

Über 170 Jahre Brauerfahrung stecken in den historischen Mauern der Brauerei Grohe. Klein, aber fein ist dabei die Devise. Rezepturen und Art des Brauens entsprechen bei uns noch ganz der alten Tradition, ein kleines 2-Geräte-Sudwerk (40 hl Kapazität) tut seinen Dienst. Das Sudhaus selbst ist im Jahr 2007 technisch auf den neuesten Stand gebracht worden.

Unser Braumeister Stefan Goschier – für Darmstädter Bierfreunde beinahe schon ein Idol – braut hier unsere feinen Bierspezialitäten. Und das mit besonderen Methoden wie den offenen Gärbottichen, ein handwerklich anspruchsvolles Verfahren, das heute nur noch selten angewendet wird.

Bei der Gärung wird der Zucker in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt. Außerdem bilden sich bei diesem Prozess Geschmack und Geruch des Bieres aus. Durch die offene Gärung bekommt das Bier einen runden Geschmack und eine feine Aromatik. Anschließend dürfen alle Grohe Biere mindestens weitere vier Wochen im Lagertank nachreifen, bis sie ihren perfekten Geschmack erreicht haben. Das Bockbier muss sogar schon vor dem Heinerfest eingebraut werden, damit es rechtzeitig zum Bockbieranstich reif ist und sein volles Aroma entfalten kann.

Auf diese Weise entstehen unsere Biere, die wegen ihrer Geradlinigkeit und Süffigkeit besonders beliebt sind. Und die gibt es übrigens nicht nur in der Flasche, sondern für alle, die mehr zu feiern haben, auch frisch in urigen Holzfässern von 5 bis 50 Litern. Eine weitere handwerkliche Auszeichnung unserer Grohe Biere. Prost!